Allerheiligen-Training am Gardasee

26.02.2008 16:34

Training Gardasee
Während der Deutschen kam die Idee auf, noch mal ein richtig schönes Abschlusstraining, bzw. Absegeln der Saison am Gardasee zu veranstalten. Und so kam es, dass vier unerschrockene Mannschaften bei gerade Mal 10 Grad Außentemperatur am 1. November München und Umgebung verließen und gen Süden aufbrachen. Ger177 (Yo und Paul) und Ger 279 (Fredo und ?!) waren schon am Tag zuvor gefahren, während die Mannschaften der Boote Ger579 (Chris und Hannes) und Ger1011 (Tom und Mark) gemeinsam in einem kleinen Opel Platz nahmen und ca. 300kg überladen über den Brenner zum Lago di Garda fuhren. Gegen 13 Uhr und 10maligen Aufleuchten der Warnanzeige Hannes’ Opels erreichten auch wir Navene (Austragungsort der diesjährigen Olympic Garda Week). Schnell wurden alle Schiffe aufgebaut und hergerichtet, umgezogen und noch am selben Nachmittag mit dem Training bei schönem Wetter (Sonne und doch min 15°) und angenehmen Wind von 1-3 Bft. begonnen. Augenmerk lag vor allem bei Wendeduellen und Bootsspeed.

Sollte ich noch was vom Club erzählen?! Also klein und schnuckelig aber auch bonzig trifft es ganz gut. Eine perfekte Slipanlage windgeschützt und flach, super Umkleiden mit Duschen inkl. Heißwasser und Spinden sind vorhanden. Von den Duschkämpfen bericht ich nicht, dass käme nur falsch rüber. Sie waren heterosexueller als Ihr jetzt denkt... Wird nicht mehr besser. Auch egal, schreib ich wieder übers Training.

Am nächsten Morgen gab es endlich den Wind, den der Gardasee auch immer verspricht. 5-6 Bft. aus Norden. Und so kam's, dass schon um 8 Uhr fast alle Mannschaften aufm Wasser waren und über den See heizten.

Die morgendlichen Stunden waren an allen 3 Trainingstagen unsere Spaßzeiten, bei denen wir einfach als Combo über den See heizten, inklusive Wartezeiten, falls mal wieder auf eine gekenterte Mannschaft gewartet werden musste. Natürlich auch, weil es morgens eher ein Kampf ums „überleben“ war. Was lernt man dabei? Übermäßige Coolness führt gerne auch mal zur Kenterung.

Vor allem der Sonntagmorgen hatte es in sich. Insgesamt sind 3 Bamboom-Battlesticks (man sollte halt das Trapez erst dann loslassen, wenn sicher ist, dass man auch eingehängt ist), ein Block und weitere Kleinigkeiten zu Bruch gegangen.

Nachmittags wurde dann immer bei relativ wenig Wind Wendeduelle, Halsen und Geschwindigkeit und Bootstrimm trainiert und verbessert.

Abends nächtigten wir in einem schönen großen Apartment mit Seeblick. Dort gab’s dann mittags Brotzeit und abends wurde gekocht. Hier lernten wir fast noch mehr fürs Leben als auf dem Wasser, wenn man Fredos Ausführungen über 12jährigen Omas glauben darf.

Insgesamt waren es unvergessliche, geniale 3 Tage.

 

Auf dass wir beim nächsten Mal mehr sind.

 

Gruß Tom

Ger 1011

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